30.10.2025 | Ende Dezember endet die Serienproduktion von Autos in der Gläsernen Manufaktur. Der Volkswagen-Konzern hat aber immer noch kein tragfähiges Konzept für die Zukunft der Belegschaft ab 2026 und die Nutzung des Gebäudes vorgelegt. Es gilt eine Beschäftigungsgarantie für die Beschäftigten bis 2030. In Dresden fragen sich rund 100 Beschäftigte, ob es ab Januar 2026 noch sinnvolle Arbeit für sie gibt.
IG Metall und Betriebsrat stellen jetzt der Öffentlichkeit eigene Ideen vor, die der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen eine Zukunft und den Menschen vor Ort eine sinnvolle Beschäftigung ermöglichen.
Wir laden Sie herzlich zur Vorstellung der Vorschläge ein:
Wann? Donnerstag, 6. November 2025, 11.00 Uhr, Fototermin um 12.00 Uhr
Was? Pressekonferenz zur Präsentation eines Nachnutzungskonzepts von IG Metall und Betriebsrat für die Gläserne Manufaktur ab 2026
Wer? Stefan Ehly, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Dresden und Riesa
Thomas Aehlig, Betriebsratsvorsitzender der Gläsernen Manufaktur
Wo? Gewerkschaftshaus Dresden, Schützenplatz 14, 01067 Dresden,
Wir bitten um Anmeldung per Mail an aw(at)aweingart.de. Melden Sie sich gerne, falls Sie Bedarf an einem Interview haben.
Für Rückfragen:
Andrea Weingart, 0177 59 63 859, aw(at)aweingart.de
Hintergrund:
Die Gläserne Manufaktur in Dresden mit heute noch rund 300 Beschäftigten ist lange ein Prestigeprojekt des Volkswagen Konzerns gewesen. Kunden und Besucher sollten Einblicke in die Endmontage erhalten. Bisher wurden in der Gläsernen Manufaktur (GMD) als Teil der Erlebniswelt ID.3-Elektro-Fahrzeuge aus Zwickau endmontiert (zuletzt etwa 6.000 Stück pro Jahr). Die Produktion endet zum Jahresende.
Für die Zeit ab 2026 liegt von Volkswagen noch immer kein alternatives Gesamtkonzept vor. Im Dezember 2024 war ein Nutzungskonzept und unter anderem eine Beschäftigungssicherung bis Ende 2030 vereinbart worden. Im Tarifergebnis hieß es: „Die Volkswagen AG wird auch in Zukunft mit eigenen Aktivitäten am Standort präsent sein.“